Zukunftsperspektiven für die Terrasse

Als „Café Weitblick“ soll die Terrasse ein lebendiger, möglichst barrierefreier Wohlfühlort sein.

Schon viele Ideen „brennen uns unter den Nägeln“, sie zu realisieren. Zum Beispiel:

  • Erzählstunden, um die vielen Geschichten und Erinnerungen um das Schwalbenthal gemeinsam wachzurufen und weiterzugeben
  • Spiel- und Leseangebote für verschiedene Alter und in verschiedenen Sprachen
  • Familiencafés, wo zusätzliches Programm den Kinder eine unterhaltsame oder spannende Zeit schenkt und den Eltern die Chance zu längeren Gesprächen mit gutem Gefühl
  • Spiele- und Kennenlerntreffs auch für Erwachsene, um alten und neuen Gesichtern der Region zu begegnen
  • Sommerabende mit Livemusik und Glühwürmchen
  • Theateraufführungen und Kabarett
  • Argumentebörsen bzw. Diskussionsveranstaltungen zu im Vorfeld angekündigten Themen, die bewegen
  • offene Antidiskriminierungs- und Reflexionsgruppen, die sich je über mehrere Treffen mit einem Schwerpunktthema befassen möchten
  • Naturkundliche Angebote für Kinder

Wir wünschen, dass die kulturellen und sozialen Aktivitäten im Vordergrund stehen.

Wir sind keine Dienstleistenden und wollen uns nicht bereichern.

Aufgrund des Klimawandels, globaler Ungerechtigkeiten und weil wir Tiere richtig gerne mögen, sind die Lebensmittel, die wir anbieten, vegan und möglichst kooperativ wie kurzwegig gehandelt. Belegte Brote, Suppe, Kaffee und Tee wird es trotzdem geben und auch richtig leckeren Kuchen!

Damit sich alle vor Ort wohl fühlen können, ist unser Wunsch, das Ganze tauschlogikfrei zu gestalten. Das heißt: Wer diesen Ort unterstützen möchte, soll gerne beitragen, was möglich ist und sich gut anfühlt! Und wer etwas essen oder trinken möchte, soll es bekommen. Beides soll unabhängig voneinander sein können. Damit das funktioniert, ist es wichtig, dass das Café nicht mit einer Haltung von „so viel wie möglich abgreifen“ genutzt wird, sondern mit Wertschätzung und Interesse am Erhalt.

Auch andere diskriminierende Strukturen und diskriminierendes Verhalten wollen wir vermeiden und dazu einladen, anzusprechen, was weh tut. Denn wir alle haben Erfahrungen, wo dies uns oder andere schmerzte, und doch passiert es uns immer wieder, dass wir andere damit verletzen, auch ohne es zu wollen oder auch nur zu bemerken.